Es ist vorbei, bye bye: Mit dem Robert-Kölsch-Stadion in Bürstadt verschwindet ein weiterer der 99 Orte, die Fußballfans gesehen haben müssen. Das Stadion ist nicht der erste Ort, der von der Liste verschwindet. „In nur wenigen Tagen rollen die Bagger an und reißen die Tribünen im Stadion ab. Alles was noch an die glorreichen Zeiten des VfR erinnert, wird dem Erdboden gleichgemacht – unter den trauernden Augen der Bürstädter Fußballfans“, schrieb Hessenschau.de bereits zu Beginn des Monats. Stattdessen soll ein Fußball-Campus mit zwei Kunstrasenplätzen und einem Bildungsgebäude entstehen, für Fußball-Nostalgiker besteht berechtigte Hoffnung, dass sich zumindest für die legendäre Anzeigetafel ein neuer Platz findet.

Robert-Kölsch-Stadion

Komplett platt wird auch der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gemacht. „Der Abriss des alten Stadions soll im kommenden Jahr beginnen, der Neubau 2022 starten“, schreibt RBB24.de. Für die Special Olympics im Jahr 2023 soll eine barrierefreie Sportanlage entstehen.

Hertha Dampfer wird gecheckt, Löwenstüberl hat offenbar neuen Pächter

Auch andernorts tut sich etwas in Berlin: „Am Mittwoch schipperte Dampfer Hertha über die Spree vom Hafen Treptow nach Oranienburg. Dort wird das Schiff in der Werft gewartet“, berichtet die BZ. Ziel ist weiterhin, die Hertha fahrtauglich zu machen.

Hoffnung gibt es auch für den TSV 1860 München: „Löwenstüberl soll bald wieder öffnen“, titelte die AZ bereits Ende Mai, der Neustart mit neuem Pächter ist für den 1. Juli anvisiert.