Herman’s Cafe, Braunschweig

Die Wiege des deutschen Fußballs steht in Süd-Ostniedersachsen. Unter der Leitung des Lehrers Konrad Koch fand in Braunschweig am „kleinen Exerzierplatz“ das erste Fußballspiel auf deutschem Boden statt. Mittlerweile findet man hier das Haus der Wissenschaft und das Naturhistorische Museum. Auch Kochs Wohnhaus um die Ecke steht nicht mehr – es wurde im Krieg zerstört. Dafür lebt der Fußball an gleicher Stelle weiter.

In der Schleinitzstraße 18 befindet sich heute ein wunderschönes Studentencafé. Nicht Konrads, “Herman‘s” heißt die Bar, die nach dem Opa der Gründer benannt und im Spätsommer 1998 eröffnet wurde.

Konrad Koch unterrichtete Deutsch und Alte Sprachen und nicht Englisch, wie im Film »Der ganz große Traum« vermittelt wird.

Im Gewölbekeller zeigen zwei Flatscreens „all das, was unsere Gäste sehen wollen“, wie Sylvester Timmreck vom Herman’s erzählt. Natürlich genießt die heimische Eintracht Priorität, wenn die Löwen nicht spielen, läuft die Konferenz. Raucher müssen sich dabei nicht kasteien, im Gewölbekeller darf gequalmt werden. Auch der Tischkicker steht hier.

Wie in Frankreich

Eine Etage höher genießt man das studentische Leben. Vom Fußball scheint man hier weit entfernt zu sein. Kleine, runde Tische, viele verschiedene Kaffeesorten, leckere Baguettes, man fühlt sich ein wenig wie in Frankreich. Passenderweise befindet sich das Café im Univiertel mit unmittelbarer Nähe zum Campus. Es liegt nicht nur fußballhistorisch optimal.

Anschrift: Schleinitzstraße 18, 38106 Braunschweig

Internet: http://www.hermans-cafe.de

Herman’s Cafe, Braunschweig
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